Herrenschauen Mailand
So bevor in Paris (22. bis 25. Januar) gezeigt wird, was mann nächsten Herbst und Winter so trägt, hier noch schnell ein kurzer Rückblick auf Mailand. Die Stimmung dort, so pfiffen es die Spatzen von den Dächern: wenig Partys, keine Promis (außer der Becks-Sippe), familiär, wenig Extravaganz dafür sexiness und klare Formen. Die Key pieces im Detail:

Neue Silhouette bei Jil Sander. Chefdesigner Raf Simons zeigt extrem tailierte Schnitte. Darin kriegt jeder noch so schmale Hanswurst ein sexy Schwimmer-V.

Außerdem gab’s interessante Farbverläufe, Dégradés genannt.

Das neue Design-Duo, Roberto Rimondi und Tommaso Aquilani, für das Modehaus Gianfranco Ferré haben für mich eine der besten Arbeiten abgeliefert. Viel Leder, traumhaften Strick, tolle Linien, skulpturale Kragen…


… sowie brillante Abendmode.

Mein absolutes Lieblingsteil sind die fleischfarbenen Socken bei Alessandro Dell’Aqua. Die zogen sich wie ein roter Faden durch die Kollektion.

Und was trägt mann in der Krise? Richtig! Gold.

Eigentlich sind Lammfell-Jacken nicht so mein Ding. Aber diese hier von Dsquared könnte mir gefallen


Tolle Farb- und Muster-Kombis sah man bei Gucci…

… schicke Doppelreiher-Anzüge bei Prada.

Was man auf der Piste trägt, zeigte Thom Browne für die Edel-Daunen-Jacken-Marke Moncler.
Einen Kommentar schreiben