Ausstellungs-Tipp
Ab dem 17. Juli zeigt der Berliner Martin-Gropius-Bau erstmals eine große Werkschau der Fotografin Herlinde Koelbl. Ja die mit der roten Vogelnest-Frisur. Die Ausstellung zeigt eine ganze Reihe bekannter Fotoserien, darunter „Spuren der Macht – Wie das Amt den Menschen verändert“, in der sie über Jahre hinweg Politiker befragte, fotografierte und begleitete. Am deutlichsten lässt sich die Veränderung übrigens bei Angela Merkel feststellen, meint die Künstlerin!
Herlinde Koelbl. Fotografien 1976–2009, Martin-Gropius-Bau Berlin, 17. Juli bis 1. November 2009
© Herlinde Koelbl
Und wer dann schon mal im Martin-Gropius-Bau ist, dem sei gleich noch die Ausstellung „Le Corbusier – Kunst und Architektur“ (bis 5. Oktober) ans Herz gelegt.

Philips-Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel, 1958. © FLC / VG Bild-Kunst, Bonn 2009
Ullas Mob
Ursula März knöpft sich in der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 4. Juni unsere deutschen Polit-Damen vor. Oder besser gesagt: sie knöpft sie auf und fordert von Ulla Schmidt, Angela Merkel & Co. mal ein bisschen mehr weibliche Mode-Waffen.
Beim Lesen über Ulla Schmidts „Linoleumboden weiblicher Haarkultur“ und „Gesine Schwans Afrolook“ fällt mir doch Margaret Thatcher ein, die vormachte, wie man sich auch mit Henkel-Täschchen, Pumps und Lady-Frisur den Beinamen „Iron Lady“ ans Seidenkleid heften kann.


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